So, liebe Freunde des gepflegten Reiseblogs, bzw. des ungepflegten, denn bislang wurde er ja etwas vernachlässigt, ich wurde also wieder zum Schriftführer dieser Reise auserkoren und darüber hinaus ermahnt, nicht wieder endlose Schachtelsätze, für die, um sie am Ende verstanden zu haben eine ebenso endlose Konzentration nötig ist, zu verwenden, was das Bloglesen ja nicht gerade komfortabel macht sondern eher zu einem stressbehafteten Vorgang, was natürlich, weil dies auch mir einleuchtet, unbedingt vermieden werden soll und den Vorsatz mich fassen ließ, gleich vom ersten Satz an nur einfach, verständlich und übersichtlich zu formulieren zum Zwecke eines vergnüglichen Lesens, das den Leser mit allen (zumindest von uns) als wichtig eingeordneten Informationen zurücklassen möge, und genau so will ich es tun.
Ab jetzt.
Zudem alles ein bisschen gerafft, denn viele Tage sind schon vergangen, seitdem wir angekommen sind, und wir wollen ja nicht noch weiter in Blog-Verzug geraten.
Nach nicht allzu zufriedenstellendem Flug (unbequemes Sitzen, eher mauem Service und vor allem: kein Alkohol!!!) In Bangkok angekommen. Ein vorgebuchtes Taxi brachte uns zur thailändisch-kambodschanischen Grenze. Die kann man nur zu Fuß überqueren, dahinter sollte an einem vorher vereinbarten Hotel Paheng warten, ein Fahrer, den uns Albert, der Chef des Hotels in Seam Reap geschickt hatte, um uns von der Grenze abzuholen. Dieser an sich gute Plan scheiterte jedoch an der Tatsache, dass der Grenzübergang verdammt gut besucht war und sich das ganze Landeswechsel-Procedere dadurch erheblich verzögerte.
Zum Glück spielte dabei der Umstand keine große Rolle, dass die online von Bürste und mir vorher klargemachten Visa uns von dem böse dreinblickenden Grenzbeamten beinahe um die Ohren gehauen wurden. Nachdem er uns zuerst signalisiert hatte, dass wir mit diesem lächerlichen am eigenen PC ausgedruckten Stück Papier gleich mal wieder abtreten können, blaffte er dann zur Abwechslung mal nicht uns an, sondern einen seiner Lakaien, der daraufhin mit unseren Pässen rgendwo verschwand und kurz darauf doch noch mit den nötigen Papieren wiederkam. Mit grimmiger Miene knallte uns Chefchen unseren Pass auf den Schaltertisch und wir waren (nach drei Stunden in brütender Hitze) drin. Willkommen im Land des Lächelns!